Access Control (RSbySCHAEFER-2009): Unterschied zwischen den Versionen

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Zu diesem Zeitpunkt liegen im Objekt "Card Tag ID" die Daten in vordefinierbaren Kodierungen bereit.
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Basic Type:
 
Basic Type:
  

Version vom 20. Oktober 2008, 13:02 Uhr

Integration der Zutrittskontrolle in die CiA-417

Auch als PDF: Access Control


Ein Vorgang der Zutrittskontrolle besteht aus 3 bzw. 4 Schritten:


  1. Lesegerät sendet Upload Request (PDO)
  2. Auswerteeinheit liest eigentliche Zugangsdaten vom Lesegerät aus (SDO)
  3. Optional: Auswerteeinheit schaltet im Lesegerät entsprechende Inputs frei (SDO)
  4. Auswerteeinheit sendet Upload Acknowledgement (PDO)


1. Upload Request Telegramm

Lesegerät erkennt Karte und sendet:

Byte 0 Byte 1 Byte 2 Byte 3 Byte 4 Byte 5
Basic function Sub function Lift Panel Door Data
0x0F Type of Reader Value of Lift Value of Panel Value of Door Value of Data


In der Subfunktion steht entweder der Wert des Lesertyps oder der entsprechenden Wert des niederwertigerem Byte des Objektes „Card Tag ID“ aus dem die Auswerteeinheit die Zugangsdaten auslesen kann.



Value (Bit 0) of Data Description
0 Karte nicht mehr im Lesebereich oder Upload Timeout
1 Lesegerät hat gültige Daten von der Karte gelesen


Zu diesem Zeitpunkt liegen im Objekt "Card Tag ID" die Daten in vordefinierbaren Kodierungen bereit.

Type:
Bit7 <sp /> Bit5
Basic Type
Sub Type


Basic Type:


Value
Description
000b
reserviert
001b
RFID
010b
Tastatur
011b
Fingerabdruck (?)
100b
Stimmerkennung (?)
101b
Magnet-Karte (?)
...
reserviert

Wenn Basic Type = 001b (RFID)

Sub Type:


Value
Description
0x00
Keine/ unbekannte Karte
0x01
EM4001/4002/4101
0x02
EM V4050
...
...

2. Objekte für die Zugangsdaten


Wenn Type = 0x21 (Basic: 001 + Sub: 00001 = 00100001b = 0x21)

Objekt Beschreibung


Index xx01
Name Card Data: EM4001, EM4002, EM4101 (Sub Type1)
Object Code Var
Data Type Unsigned40 (5 Byte)
Category Optional

Wenn Type = 0x22 (Basic: 001 + Sub: 00010 = 00100010b = 0x22)

Objekt Beschreibung


Index xx02
Name Card Data: EM V4050 Sokymat Titan (Sub Type2)
Object Code Array
Data Type Unsigned 32 (4 Byte)
Category Optional

Eintrag Beschreibung


Sub-Index 00
Beschreibung Anzahl der Blöcke
Wertebereich 32
Voreinstellwert Nein


Sub-Index 01
Beschreibung Block 0

bis


Sub-Index 32
Beschreibung Block 31

Sonst. Typen = reserviert


2.1 Weitere Objekte


Objekt Beschreibung


Index xx00
Name Typen Organisation
Object Code Array
Data Type Unsigned8
Category Mandatory

Eintrag Beschreibung


Sub-Index 00
Beschreibung Anzahl
Wertebereich 4 bis 255
Voreinstellwert Nein


Sub-Index 01
Beschreibung Upload Timeout
Sub-Index 02
Beschreibung Current detected Type
Sub-Index 03
Beschreibung Scan Types
Sub-Index 04
Beschreibung Supportet Types

bis


Sub-Index 255
Beschreibung Supportet Types

3. Inputs frei schalten


Es sollte eine differenzierte Zugangskontrolle möglich sein. Nicht alle User dürfen, z.B. in der Kabine, in alle Etagen fahren. Hierzu zwei Möglichkeiten:


3.1 Zusätzliches Bit: release


Im Objekt Input Parameter 1 (6120h – 613F) wird ein zusätzliches Bit definiert. Hier kann die Auswerteeinheit eintragen, ob der virtuelle Input freigeschaltet wird oder nicht.

Nachteil: Die Auswerteeinheit muss alle release Bits einzeln setzen bzw. löschen.


Byte0
Bit7 Bit2
Bit1
Bit0
reserved
release
enable

3.2 Neues Objekt: Input release


Ein Subindex (32 Bit) beschreibt die release Bits von 32 virtuellen Inputs. Vorteil: 32 Inputs können mit einem SDO freigeschaltet werden.


Objekt Beschreibung


Index xxxx
Name Input release
Object Code Array
Data Type Unsigned 32
Category Optional

Eintrag Beschreibung


Sub-Index 00
Beschreibung Anzahl der Sub indezes
Wertebereich 1 - 8
Voreinstellwert Nein


Sub-Index 1
Beschreibung Release Bits der virtuellen Inputs 1 - 32

bis


Sub-Index 8
Beschreibung Release Bits der virtuellen Inputs 225 - 256

4. Upload Acknowledgement


4.1 Auswerteeinheit sendet positive Bestätigung


Byte 0
Byte 1
Byte 2
Byte 3
Byte 4
Byte 5
Basic Fct
Sub Fct
Lift
Floor
Door
Data
0x0F
reserved
Lift
Floor
Door
Bit7 = 1

Hiermit werden die enable Bits freigegeben und damit die entsprechenden Inputs freigeschaltet. Nach Ablauf einer definierten Zeit (s. Objekt: ReleaseTime) werden die enable Bits wieder gesperrt.


4.2 Auswerteeinheit sendet negative Bestätigung


Byte 0
Byte 1
Byte 2
Byte 3
Byte 4
Byte 5
Basic Fct
Sub Fct
Lift
Floor
Door
Data
0x0F
Error Code
Lift
Floor
Door
Bit7 = 0

Mit dem Data Byte hat die Auswerteeinheit zusätzlich die Möglichkeit die Lesgeräte ein- oder auszuschalten.


Value (Bit 0)
Description
0
Leser Aus
1
Leser Ein

4.3 Weitere benötigte Objekte


Index xxxx
Name Release Time
Object Code Var
Data Type Unsigned 8
Category Optional